Altdeutsche Landschänke
Zwickauer Str. 188
08468 Reichenbach im Vogtland

Telefon: 03765 / 13754
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Geschichte der Altdeutschen Landschänke

  • erste Erwähnung des Hauses 1820
  • Gemarkung Oberreichenbach
  • 1892 Gründung der Handels-Firma "Oele für Industrie und Landwirtschaft" durch Otto Freund
"Otto
Otto Freund - Oele für Industrie und Landwirtschaft
  • erster Antrag auf Schankerlaubnis am 03.08.1899, Ablehnung der ersten beiden Anträge
  • am 07.07.1902 erhielt Otto Freund eine Konzession zum Bier- und Branntweiausschank
  • Die "Altdeutsche Landschänke" zeigte das Innungszeichen der Brauer und Mälzer (Kelch mit sechseckigen Stern)
Postkarte Altdeutsche Landschänke
Postkarte der Altdeutschen Landschänke mit Braustern (symbolisiert die 3 Elemente Feuer, Wasser, Luft und die 3 bekannten Zutaten Wasser, Hopfen und Malz)
  • 1908 erfolgte die Eigemeindung von Oberreichenbach zu Reichenbach, das Haus erhielt die Nummer 188
  • am 19.05.1921 Antragsgenehmigung für Beherbergungsstätte von Fremden (auswärtige Monteure der nehen Textilbetriebe) für 6 Räume
  • 1928 Vereinsgründung des "Turnverein 1928"
  • 1929 wurde der Saal angebaut, die Schankerlaubnis erweitert und Herbert Freund übernahm die Altdeutsche Landschänke

 

Die Altdeutsche Landschänke in den 1930er Jahren
  • Nutzung der Gaststätte durch Ausflüger, z. T. auch als Fleischerei
  • Vereinsgründung des Geselligkeitsvereins "Protzendorf" (Protzen sind Feldgeschütze und standen zeitweise auf dem heutigen Gebiet des Gewerbegebietes hinter der Sternsiedlung), diesem Verein gehörte auch das Reichenbacher Original Hermann Raubold an
  • Nutzung durch rege Vereinstätigkeit mit Sommerfesten, Oktoberfesten und Kinderfesten, Turn- und Gesangsstunden und Tanzveranstaltungen
  • am 28.09.1930 viele schaulustige Gäste aufgrund der nahegelegenen Zeppelinlandung
  • in der Kriegszeit von 1939 - 1945 Betreuung von Kindern von arbeitenden Müttern
  • im Nachkriegswinter 1945/46 wurde durch die Volkssolidarität eine Wärmestube errichtet
  • im Hintergebäude befand sich zeitweise eine Mangelstube
  • 1965 pachtete die Handelsorganisation (HO) die Gaststätte, verschiedene Wirte betrieben die Gaststätte, der damalige Besitzer war die Familie Herold
  • 1988 wechselte der Eigentümer des Hauses
  • Ausbau des Hintergebäudes durch die evangelische Kirchgemeinde zum Andachtsraum, Nutzung bis in die 90er Jahre
  • Beendigung des Pachtverhältnisses der Gaststätte im Frühjahr 1990 durch die HO
  • Zuweisung des Gewerberaums durch den Rat der Stadt Reichenbach (wie damals noch üblich) an Herrn Horst Zimmermann
  • Betreibung der Gaststätte durch Herrn Roy Schneidenbach und Herrn Horst Zimmermann bis 2015